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Vor dem Theater, nach dem Theater: Theater!” Nun ist es wieder soweit.
Die MIMEN “machen Theater”. Für Sie beginnt ein (hoffentlich) netter
Abend. Für uns MIMEN endet mit diesem Abend die Zeit der Proben und
der übrigen, sehr vielfältigen Vorbereitungen für die Aufführung - um
gleich danach von neuem zu beginnen. Dann heißt es wieder ein Stück
finden, vielleicht ändern, besetzen, lernen, inszenieren ...
Damit wir uns wiedersehen, im nächsten Jahr.
Nach den “Flitterwochen” vom letzten Jahr ist uns die Wahl schwergefallen.
Wir glauben, Ihnen mit dem für die Aufführung in Much bearbeiteten Lustspiel
von Karl Wittlinger, “Junge Liebe auf Besuch”, wieder ein erfreuliches
und erfreuendes Stück Mucher Theater bieten zu können.
Der Inhalt des Stückes ist schnell beschrieben:
Richard van Loer, 40, von Beruf Ingenieur, ist seit sieben Jahren verheiratet.
Angela, seine Frau, wird an diesem Tag 35. Wie in jedem Jahr kommt auch
diesmal Tante Dolly unangemeldet zu Besuch. Die mischt sich in gewohnter
Weise in das Eheleben der beiden ein, so daß Richard froh ist, sie an
diesem Tag eher loszuwerden. Aber Tante Dolly hat ihre Spuren zurückgelassen,
wie sich bald herausstellt...
Richard schenkt Angela zum Geburtstag ein Bild, das Porträt einer jungen
Frau. Angela, durch Tante Dollys Gerede mißtrauisch geworden, fragt
eifersüchtig: Wer ist das Mädchen auf dem Bild? Richrad beteuert seine
Unschuld, versucht Angela zu besänftigen. Vergeblich. Und schon beginnt
das (beinah) gefährliche Spiel ... David Corbal, der Maler des Bildes,
und Susanne, das Modell, können mit ihrem Auftauchen auch keine Klarheit
schaffen. Im Gegenteil. Immer mehr verfangen sich die vier in den selbstgestrickten
Maschen, bis sich zum guten Schluß das Ganze doch noch entwirrt. Aber
bis dahin ...
Sehen Sie selbst! Wir wünschen Ihnen einen vergnüglichen Abend.
Ich freue mich, daß es duch die Bearbeitung des Stückes möglich war,
wenigstens einige der MitMIMEN, die sonst notgedrungen “nur” Arbeit
hinter den Kulissen machen, auf die Bühne zu bringen. Daß sich dabei
auch die Möglichkeit bot, ein wenig Mucher Lokalkolorit einzubauen,
wird hoffentlich die “Altmucher” ebenso freuen wie die “Neumucher” (z.B.
mich).
Eine Bitte zum Schluß: Beurteilen Sie uns nicht zu streng. Wir sind
schließlich alle Amateure (Kindergärtnerin und Professor, Beamter und
Angestellte). Wir spielen, weil es uns Spaß macht - und um Ihnen Spaß
zu machen.
Also: Viel Spaß! Und wenn Sie nach diesem Abend noch nicht genug von
uns haben, schauen Sie sich uns doch einmal näher an. Vielleicht werden
auch Sie dann “Theater machen”,
Friederike Kasack * DIE MIMEN * Theaterverein in Much
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